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ASSFALG Pressespiegel

Bürokratie - alltäglicher Wahnsinn

Schwäbisch Gmünd. Wenn es für die Unternehmer Annette, Ronald und Christian Assfalg ein Reizwort gibt, dann das: Bürokratie. Lange bevor eine Maschine oder ein Spe­zialmagnet ihre Firma verlässt, be­ginnt der Papierkrieg. „Es ist un­glaublich, wie viele Unterlagen man zum Beispiel für den Zoll braucht – selbst innerhalb der EU“, sagt Ro­nald Assfalg seufzend.
Der Betrieb hat 20 Mitarbeiter. Keine Rechtsabteilung. Keinen Zoll­experten. „Wir machen alles selbst“, erklärt Annette Assfalg, „da schlägt bürokratischer Aufwand besonders ins Gewicht.“
Das in Schwäbisch Gmünd (Baden­ Württemberg) ansässige Familienunternehmen, gegründet 1932, ist Spezialist zum Beispiel für Magnet­, Kantenfräs-­ und Entgrattechnik. Assfalg lässt Maschinen und Spezialmagnete in Baden­ Württemberg und in Indien produzieren, Kunden sind einfache Schlosser genauso wie große Automobilhersteller. Wie viel unproduktive bürokratische Arbeiten die kleine Firma wohl kosten?
Die gesamte deutsche Wirtschaft jedenfalls muss allein dieses Jahr zur Erfüllung der „Informations­pflichten des Bundesrechts“ rund 43 Milliarden Euro ausgeben! Das teilte das Statistische Bundesamt auf AKTIV­-Anfrage mit. Die Regierung hat das teure Problem erkannt: Im Sommer ist ein Bürokratieentlastungsgesetz beschlossen worden – und dazu eine „Bürokratiebremse“: Belastungen durch neue Regelungen sol­len durch Entlastungen woan­ders ausgeglichen werden.
Der schon im Jahr 2012 ein­geführte amtliche Bürokratiekostenindex ist seitdem nur von 100 auf 99 Prozent gesunken. Mehr wäre besser: Laut einer repräsen­tativen Studie des Forschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag des Software-­Unternehmens Sage stufen 92 Prozent der Mittelständ­ler den bürokratischen Aufwand als „hoch“ oder „sehr hoch“ ein. 44 Prozent beklagen vor allem den hohen Zeitaufwand und verlang­samte Abläufe.
Genau wie Ronald Assfalg. Er versteht zum Beispiel nicht, warum er eine gebrauchte CNC­-Mehrachsenmaschine noch nicht auf die Reise nach Indien schicken durfte. Verpackt steht sie da und wartet. „Der Kunde hat längst seine Halle leer geräumt und will endlich da­mit produzieren“, sagt er. Aber das Bundesamt für Wirtschaft und Aus­fuhrkontrolle muss die Sache erst noch begutachten – damit Metall­bearbeitungsmaschinen nicht in auswärtiger Rüstungsindustrie lan­den. Das findet Assfalg auch durch­aus sinnvoll, das Prozedere aber hält er für zu kompliziert. Die Be­hörde hatte die Wartezeit auf zwei Wochen veranschlagt – inzwischen sind es schon vier. Als Unterneh­men brauche man da vor allem mehr Verlässlichkeit, betont der Firmenchef.
Zu den größten Treibern der Verwaltungskosten zählte übri­gens zuletzt der Mindestlohn, er al­lein verursacht 10 Milliarden Euro zusätzliche Bürokratiekosten pro Jahr. Aber auch viele staatliche Vorgaben, die nicht für Schlagzei­len sorgen und einzeln betrachtet harmlos sind, machen den Betrie­ben in der Summe zu viel Arbeit.
Dazu kommen für etliche Fir­men Belastungen aus dem Ausland: „Allein für Bedienungsanleitungen gibt es fast jeden Monat eine neue Verordnung“, klagt Ronald Assfalg. Sohn Christian, der im Betrieb die vierte Generation vertritt, kämpft derweil mit Verwaltungsaufwand, den eine Zertifizierung des Quali­tätsmanagements mit sich bringt. Annette Assfalg wiederum bringt vor allem das Beantragen von Visa auf die Palme.
Nach Indien fliegt die Familie oft, weil sie dort Spezialmagnete produzieren lässt. Aber: „Ein Vi­sum bekommt man immer nur für ein Jahr“, sagt die Unternehmerin. „Dann startet der Papierkrieg von vorne. Man muss zum Beispiel ein Einladungsschreiben auf Englisch einreichen.“ Und ihr Mann müsse zudem jedes Mal unterschreiben, dass er sich selbst entsendet …

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Seminare für den Mittelstand

Aalen an Weiterbildung lohnt sich – auch für kleine und mittlere Unternehmen. Die Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen bietet ein vielfältiges Seminarprogramm zur Fortbildung an und freut sich laut eigener Aussage über eine steigende Nachfrage. Teilnehmer reisen zu speziellen Seminaren inzwischen schon aus ganz Deutschland an.

Kontinuierliche Weiterbildung sei sowohl für Unternehmen als auch für ihre Mitarbeiter lohnenswert, heißt es in einer Mitteilung der Hochschule. Die Firmen sicherten sich so ihre Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit, die Beschäftigten verbesserten durch aktualisiertes Fachwissen ihre Karrierechancen und ihre beruflichen Perspektiven. Annette Assfalg, Geschäftsführerin der mittelständischen Assfalg GmbH in Schwäbisch Gmünd, kann dies nur bestätigen: „Weiterbildung nimmt gerade auch für kleine und mittlere Unternehmen an Bedeutung zu, um im globalen Wettbewerb zu bestehen und gleichzeitig dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken.“

Die Anzahl an Weiterbildungsanbietern ist enorm. Neben namhaften deutschlandweit agierenden Instituten finden sich auch kleinere Veranstalter. Annette Assfalg hat sich für das Seminarprogramm der Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen entschieden, wo seit 2013 aktuelles Fachwissen auf akademischem Niveau aus den Bereichen Technik und Wirtschaft weitergegeben wird.

Zusammen mit einem Mitarbeiter besuchte Assfalg das Seminar „Marketingstrategie“ an der Hochschule, um neue Impulse für ihre Unternehmensausrichtung zu erhalten. „Die Fortbildung war für uns sehr effektiv, da die Inhalte praxisnah vermittelt wurden und wir dadurch gleich einiges umsetzen konnten. Der Dozent ist gezielt auf unsere Fragen eingegangen“, sagt sie.

Birgit Welt, Seminarorganisatorin an der Weiterbildungsakademie, stellt eine gestiegene Nachfrage nach den Seminarangeboten fest und berichtet, dass Teilnehmer zu speziellen Seminaren aus ganz Deutschland anreisen. „Für Themen wie Schraubenberechnungen, Produktdatenmanagement oder Werkstoffkunde haben wir ausgewiesene Experten im Haus und unsere Teilnehmer profitieren vom Wissens- und Technologietransfer der Hochschule“, berichtet sie.

Da es gerade für kleine und mittlere Unternehmen schwierig sei, den laufenden Geschäftsbetrieb für die berufliche Weiterbildung zu unterbrechen, könnten alle Seminare auch als maßgeschneiderte Schulungen im Betrieb gebucht werden, betont Birgit Welt.

Ferromagnetische Materialien zuverlässig spannen

Das Spannen mithilfe von Permanentmagneten verspricht neben einer hohen Fertigungs- und Prozessgenauigkeit auch minimale Rüstzeiten. Abhängig von der Anzahl der Pole entwickeln die Platten Spannkräfte von vielen Tonnen. Ausschlaggebend für den Preis ist die Anzahl und Größe der Pole.

Mit der Elektropermanent-Magnetspannplatte ist die Bearbeitung von kleinen und großen Werkstücken aus ferromagnetischen Materialien gleichermaßen möglich. Geschaltet durch einen kurzen Stromimpuls vom zugehörigen Steuergerät, wird das Werkstück permanentmagnetisch gehalten, ohne weitere Stromzufuhr und Verbindung zum Controller. Mit einem Maximum an Polen erzielen die Magnetspannplatten Haftkräfte von 3800 N pro Quadratpol (50 mm × 50 mm). Auf einer Spannplatte der Größe 400 mm × 600 mm werden mit einem Maximum an Polen so Spannkräfte von nahezu 17 t entwickelt.

Eingesetzt wird die Magnaslot bei der Fräsbearbeitung, zum vibrations- und verzugsfreien Spannen und um eine hohe Fertigungs- und Prozessgenauigkeit mit Planparallelitäten von 0,02 mm und genauer zu erreichen. Die Oberfläche der Platten ist patentiert: Diese besteht komplett aus Stahl, ohne störende Vergussmasse aus Harz. So ist die Platte vor heißen Spänen und Kühlwasser geschützt. Die Magnetspannplatten eignen sich zum Beispiel für den Formenbau, Anlagenbau oder Maschinenbau. Dabei werden die Werkstücke nur auf einer Seite gespannt und sind von fünf weiteren Seiten frei zugänglich und in einer Aufspannung frei zur Bearbeitung. So sollen Rüstzeiten minimiert werden. „Die Maschine läuft und nimmt am Wertschöpfungsprozess des Unternehmens teil“, bekräftigt Geschäftsführerin Annette Assfalg. Das homogene Magnetfeld der Magnetspannplatte sorgt für ein vibrationsarmes Spannen der Werkstücke. Dies schont die Frässpindel ebenso wie die Werkzeuge und verlängert die Standzeit. „Diese Elektropermanent Quadratpolplatte ist die perfekte Lösung, um ferromagnetische Materialien prozesssicher und energieeffizient auf Werkzeugmaschinen zu spannen“, erklärt Assfalg. Bei größeren Werkstücken ist es zudem möglich, einzelne Platten mithilfe eines Mehrkanal-Steuergeräts zu einer Kombination zusammenzuschließen.
Eingebaute Schutzmechanismen

Die Elektropermanenttechnik sorgt für Sicherheit, weil lediglich ein Stromimpuls zum Spannen notwendig ist. Im Falle eines Stromausfalls oder eines Kabelbruchs der Steuerleitung bleibt das Werkstück bei voller Haftkraft gespannt. Ein versehentliches Lösen der Werkstücke durch eine Fehlbedienung ist durch die Zweiknopfbedienung der Spannplatte, sowohl am Steuergerät als auch an der Kabelfernbedienung, ausgeschlossen. „Beim Preisvergleich ist die Haftkraft der Magnetspannplatte das entscheidende Kriterium“, sagt Assfalg. Sie erklärt: „Ausschlaggebend dafür ist die Anzahl und Größe der Pole.“ Bei gleicher Größe der Magnetspannplatte können deshalb größere Preisunterschiede zu verzeichnen sein. Assfalg hat sich in den letzten Jahren strategisch neu ausgerichtet: Neben dem traditionellen Handelsgeschäft von mobilen und stationären Maschinen zum Entgraten und Fräsen setzen die Schwaben mit „Assfalg Magnets“ zunehmend auf die Herstellung eigener Hebe- und Spannmagneten.

Ferromagnetische Materialien zuverlässig spannen

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Innovation - Kundennähe - Internationalität

Assfalg sieht in diesen 3 Kriterien maßgeblich den Erfolg seiner Firmengeschichte.

Das 1932 als Großhandelshaus für den Vertrieb von Werkzeugen und Entgratmaschinen gegründete Unternehmen aus Schwäbisch Gmünd gehört heute national wie international zu einem der innovativsten Unternehmen sowohl in den Tätigkeitsfeldern der Kantenfräs- und Entgrattechnik als auch in der Magnetspann- und Hebetechnik. In der Zerspanung bietet das schwäbische Traditionsunternehmen ausgewählte Hochleistungswerkzeuge. Auf national führenden Leitmessen, wie die EMO, METAV, AMB oder EuroBlech sowie internationalen Messen in Moskau, Mumbai und Bangalore werden die neuesten Produkte vorgestellt. Damit baut das schwäbische Traditionsunternehmen ihren Kundenstamm auch international weiter aus. Heute ist die Firma Assfalg aus Baden-Württemberg
Großhandelshaus und Hersteller eigener Produkte in verlängerter Werkbank, vor allem in Indien. Diese Entwicklung begann im
Jahre 2000. So beliefert Assfalg seine Kunden weltweit auch mit patentierten Produkten, die den höchsten Stand der Technik aufweisen.
Im Magnetspann- und Hebebereich punktet die Firma Assfalg als Partner eines traditionsreichen, innovativen, indischen Herstellers
mit zahlreichen patentierten Produkten

wie die elektropermanent Magnetspannplatte ASSQUAD mit Vollstahloberfläche, wie die doppelseitigen Magnetspannmodule
DOUBLE MAG und TRIPLE MAG und der EPM Batterielasthebemagnete. In der Entgrat- und Kantenfrästechnik ist
Assfalg schon seit langer Zeit Hersteller einzelner handgeführten Entgratmaschinen. Wieder konnte eine bisher einzigartige Maschine
entwickelt werden. Z.B. die Zuschnittfräsmaschine mit der Längs und Stirnflächen von Flachstahl ab einem Werkstückquerschnitt
von 10 x 3 mm gefräst werden können. Die Werkstücklänge kann 50 mm oder aber auch 6 m sein. Seit Juni 2012 hat Assfalg auf dem
Subkontinent Indien einen Joint Venture Partner, mit dem zusammen die Entgrat- und Kantenfräsmaschinen vertrieben werden.

Das inhabergeführte Unternehmen besteht mittlerweile in 4. Generation:
Dipl.Wirtsch.-Ing. Ronald und Annette Assfalg mit Sohn Christian Assfalg, der Urenkel des Firmengründers, leiten das Familienunternehmen aktiv als geschäftsführende Gesellschafter. Die „Früchte“ des Erfolgs wären allerdings durch die Kreativität und Kompetenz der zum Teil langjährigen Mitarbeiter nicht möglich gewesen. Deshalb legt Assfalg Wert auf die Qulifikation ihrer Mitarbeiter und hat stets eine überdurchschnittliche hohe Ausbildungsquote bei den Auszubildenden und den Studenten der Dualen Hochschule.
Seit November 2011 besitzt das Unternehmen das Zertifikat für das Managementsystem DIN EN ISO 9001:2008.

Um den Erfolg auch in den nächsten Jahren weiterhin sichern zu können, gilt die Devise bei Assfalg.
Durch direkte Kundennähe, national wie international, einen Vorsprung zu schaffen, indem die eigenen Produkte nach den Wünschen und Anfrorderungen ihrer Kunden angepasst, weiterentwickeltm gefertigt und geliefert werden.

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Chefin mit sozialer Ader - Annette Assfalg gibt auch schwächeren Bewerbern eine Chance

Schwäbisch Gmünd. Sebastian Weiss (26) arbeitet als Groß- und Außenhandelskaufmann bei der Firma Assfalg in Schwäbisch Gmünd. Dort hat er seine Lehre mit der Note 1,9 abgeschlossen. Jetzt macht er eine Ausbildung zum Wirtschaftsfachwirt (IHK). So eine Laufbahn hätte sich der junge Mann vor ein paar Jahren nicht träumen lassen. Er war schlecht in der Schule und wenig motiviert. Seine Chance, einen Ausbildungsplatz zu bekommen, war damals mehr als bescheiden.
Annette Assfalg hat ihn trotzdem genommen. Sie möchte junge Menschen in ihrer Entwicklung unterstützen, besonders die Schwächeren. Weiss schätzt diese Förderung auch heute noch: „Ich brauche den Kick von Frau Assfalg“, sagt er. „Es war ein
Glücksfall, dass ich hier gelandet bin.“ Mitarbeiter renovieren den Kindergarten Die soziale Ader der Firmenchefin kommt aber nicht nur den vier Auszubildenden zugute. Alle 20 Mitarbeiter sind gefordert, beispielsweise wenn es darum geht, einen örtlichen Kindergarten zu renovieren. Oder wenn Azubis und Außendienstler gemeinsam einen Tag in der Stuttgarter Vesperkirche arbeiten. „Solche Aktionen sollen die soziale Kompetenz stärken“, erklärt Annette Assfalg. Schon zweimal wurde der Betrieb für sein soziales Engagement ausgezeichnet. Einmal wöchentlich leitet die Chefin eine Azubi-Sitzung. „Da wird auch Deutsch gelernt – beispielsweise anhand eines Zeitungsartikels“, sagt sie. „Korrekte Sprachkenntnisse sind im Verkauf besonders wichtig.“ Denn das Unternehmen lebt davon.
Seit 1932 handelt und produziert Assfalg Produkte für die metallverarbeitende Industrie. „Wir haben uns auf Magnet-, Kantenfräs- und Entgrattechnik spezialisiert“, sagt Ronald Assfalg. Heute setzt er jährlich 4 Millionen Euro um und ist noch stärker in die Fertigung eingestiegen: Die Magnetspannplatten und Lasthebemagnete werden von einem indischen Partner in verlängerter Werkbank hergestellt, an dem Assfalg beteiligt ist. Die Entgrat- und Kantenfräsmaschinen lässt der Unternehmer von einer Firma in Albstadt produzieren. Assfalg will noch internationaler werden: „Wir sind dabei, unseren Exportanteil zu verdoppeln. In Indien haben wir ein Joint Venture gegründet, in Russland sind wir Aussteller auf führenden Leitmessen.“ Sebastian Weiss ist froh, dabei zu sein. Ihn hat der Ehrgeiz gepackt. Auf den Wirtschaftsfachwirt will er vielleicht noch den Betriebswirt draufsetzen.

(Quelle: Wirtschaftszeitung AKTIV Südwest, Ausgabe 11/2012 vom 26.05.2012, Seite 8.)

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Kanten und Konturen effizient fräsen

Produkte im Bereich der Magnetspann- und Hebtechnik sowie der Entgrat- und Kantenfrästechnik präsentiert Assfalg auf der EMO Hannover 2011. Darunter ist die Universal-Kanten- und Konturenfräsmaschine KKF3, die sich laut Unternehmen durch ihr großes Kanten- und Konturfrässpektrum auszeichnet, gepaart mit einem robusten, zeitlosen Design.
Die neue Kugellagertechnik ermöglicht es, mit einem Fräser gerade Fasen sowie Radien anzubringen. Die preisleistungsstarken Wendeplatten, so das Unternehmen, bieten hohe Standzeiten, bei vergleichbar geringen Kosten.

Assfalg auf der EMO Hannover 2011: Halle 6, Stand C39

Starke Kontakte

Viel Spaß hatten drei weibliche Energiebündel beim Interview am Firmenstandort Schwäbisch Gmünd:Annette Assfalg, Geschäftsführerin der Assfalg GmbH, Corinna Kreller, gerade in der praktischen Phase ihres Dual-Studiums im Marketing bei Assfalg tätig und fast schon zur Familie gehörig,und Dr. Margit Pietzke, Redakteurin INDUSTRIEBEDARF. Sehr offen sprach Annette Assfalgüber die zahlreichen Facetten des Unternehmens und ihrer Familie. Hier ein kleiner Einblick.

Anfang Juni die erste Kontaktaufnahme, um einen Interviewtermin zu vereinbaren – Annette Assfalg legt gerade einen Tag Blechexpo-Pause ein, um alles für einen privaten Empfang ihrer indischen Gäste vorzubereiten. Ob ein Termin am 14. Juli möglich wäre? Ja, gerade so. Glück gehabt! Denn Ronald und Annette Assfalg kommen erst am 10. Juli von einer eschäftsreise aus Indien zurück. Am EMO-Stand – ein indischer Lieferant im Gespräch mit Ronald Assfalg. „Das Land der unbegrenzten (Geschäfts-)- Möglichkeiten“: Nein, nicht Amerika, sondern Indien verkörpert dies für die Eheleute Annette und Ronald Assfalg, die nun schon in dritter Generation das Handelsunternehmen Assfalg leiten, und dies sehr erfolgreich.

Gegensätze ziehen sich an

Dies wundert nicht, agieren hier doch zwei Charaktere, die auf den ersten Blick hin nicht unterschiedlicher sein können und sich gerade deswegen wohl perfekt ergänzen. Auf der einen Seite der von den beiden Frauen portraitierte „Workaholic“ Dipl.-Wirtschaftsingenieur Ronald Assfalg, der trotzdem Ruhe und Gutmütigkeit ausstrahlt, der gerne seine Arbeit konzentriert in hoher Perfektion durchzieht. Auf der anderen Seite seine Frau Annette, ein Energiebündel mit Außenwirkung, die den Betrieb organisatorisch und mit Konsequenz auf Trab hält, viel für das Image des Unternehmens tut, sei es per Marketing, Zertifizierung, aber auch durch soziales Engagement. Ihr zur Seite steht mit Corinna Kreller, die gerade den praktischen Teil ihres Dual- Studiums zum BA „Mittelständische Wirtschaft“ bei Assfalg absolviert, ein – was Temperament angeht – ebenbürtiger Charakter. Im Gespräch offenbart sich dann auch, dass Corinna Kreller nicht nur Tochter des White-Label-Produktlieferanten für die Assfalg-Kantenfräsmaschinen, MFK, ist, sondern auch Lebensgefährtin von Christian Assfalg, der bisher einzige Sprössling der 4-köpfigen vierten Generation, der sich bisher für eine berufliche Karriere im elterlichen Unternehmen entschieden hat. Eine momentan „sehr harmonische Zusammenarbeit“, wie Annette Assfalg betont. Auf die drei Töchter wollen sie dahingehend keinerlei Druck ausüben, jede darf ihren beruflichen Wünschen nachgehen. Was den Eheleuten aber immer wichtig war, ist, den Kindern eine schulische Ausbildung angedeihen zu lassen, die ihnen später einmal ein Studium ermöglicht. Hier zeigte Annette Assfalg zu Hause dieselbe Konsequenz wie heute im Unternehmen, in dem sie, nach langer, bewusst eingelegter Erziehungszeit, seit fünf Jahren aktiv mitwirkt.

Zertifizierung

Konsequenz, Motivation und Durchhaltevermögen brauchte es auch bei dem sehr zeitaufwendigen Zertifizierungsprojekt, das Annette Assfalg auf den Weg gebracht hat. Durch den Beitritt in den Zertifizierungsverbund des Fachverbandes des Maschinen- und Werkzeuggroßhandels e.V. (FDM), dessen langjähriges Mitglied Assfalg schon ist, wurden ihr vorausgehende Recherchen über das Prozedere und ein Teil der Formalitäten erspart. Trotzdem, hat sich der Aufwand gelohnt? Gefragt nach den Vorteilen eines Zertifizierungsverbundes und einer Zertifizierung per se, antwortet Annette Assfalg: „Zum einen werden einem durch die Dienstleistungen des Verbundes schon viele Formalitäten abgenommen. Frau Derling bereitet dies für den FDM alles vor. Wir haben bereits zu Beginn ein auf den Handel spezifiziertes ‚Zertifizierungs- Package‘ erhalten. Dies spart nicht nur Zeit, sondern auch Kosten. Ein Ziel der Zertifizierung sind optimierte Arbeitsabläufe, ein anderes natürlich die Vermarktung des Zertifizierungszeichens, des Gütesiegels, das unsere Qualitätspolitik unterstreicht. Auch wenn sich an den ja schon guten Produkten nichts ändert, zeigt es den Kunden doch, ‚hier wird etwas getan, die sind auf Zack, wollen sich optimieren’. Dieser psychologische Effekt ist nicht zu unterschätzen.“ Bis zum abschließenden Audit Anfang Juli dieses Jahres lag eine gewaltige Menge Arbeit vor allen Beteiligten, die aber auch bereinigend wirkte. Besonders Schwächen in der Dokumentation, fehlende Kommunikation und damit suboptimale Arbeitsabläufe wurden dabei en passant aufgedeckt. Im November nun wird das Unternehmen die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001: 2008 erhalten.

Fortbildung, soziales Engagement und Gesundheit

Mal über den eigenen beruflichen Tellerrand hinauszublicken, sich fortzubilden, gesund zu leben, Sport zu treiben und sich sozial zu engagieren, diesen Prinzipien bleibt nicht nur die Familie Assfalg. für sich selber treu, sondern auch den Mitarbeitern werden hier zahlreiche Möglichkeiten geboten, aktiv zu werden. So werden jährlich Mitarbeiter und Azubis freigestellt, um bei sozialen Projekten mitzuhelfen, wie der Essensausgabe in der Versperkirche/Stuttgart und der Renovierung von Kindergärten und sozialen Einrichtungen im Raum Schwäbisch Gmünd. Im Ausbildungssektor besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Baden Württemberg, den Mitarbeitern werden sprachliche, technische und kaufmännische Fortbildungen angeboten sowie Fach- und Vertriebsschulungen. Besonders liegt Annette Assfalg auch am Herzen, Frauen, die aus wie immer gearteten Gründen in jungen Jahren keine berufliche Ausbildung machen konnten, z.B. Teilzeitausbildungsplätze anzubieten und ihnen einen Start in das Berufsleben und somit in die finanzielle Selbstständigkeit zu ermöglichen. Selbst sehr sportlich, wissen die Assfalgs um die positive Wirkung körperlicher Fitness für den beruflichen Alltag. So bieten sie ihren Beschäftigten persönliche Fitnessberatung sowie die Finanzierung des wöchentlichen Firmensports. Das Gemeinschaftsgefühl des Teams wird hierdurch zudem gestärkt, wie auch durch Veranstaltungen wie z.B. dem Incentive-Urlaub mit allen Mitarbeitern im Lungau 2009. Diesen Teamgeist zu stärken ist der Geschäftsführerin ein großes Anliegen, musste sie doch erfahren, dass die 2009 unumgänglich gewordene Reduzierung des Mitarbeiterstabs, die sie noch heute sehr bedauert, einen spürbaren, verständlichen Verlust des Vertrauens in die Geschäftsleitung mit sich zog.

Internationale Kontakte.

Wie anfangs schon angeklungen, ist das Partnernetzwerk gerade in den osteuropäischen und asiatischen Raum wichtiger Bestandteil der weiteren Entwicklungsstrategie der Eheleute Assfalg: „In den letzten drei bis vier Jahren haben wir vor allem die Auslandsmärkte stärker bedient und den Vertrieb mit neuen Partnern, vorrangig in Indien und Russland, ausgebaut. Zudem hatten wir enormes Glück, auch in China einen Partner zu finden, mit dem wir hervorragend zusammenarbeiten können. Er ist wirklich eine positive Ausnahmeerscheinung: Herr Min Hang spricht fließend Englisch und hat, durch häufigen Kontakt mit Amerikanern und Europäern, unserer Kultur angepasste Umfangsformen und Geschäftsgebahren.“ Neben Vertriebspartnerschaften werden auch immer mehr Produkte aus dem Ausland bezogen. So stammen inzwischen an die 70 Prozent aller Produkte im Magnettechnik-Bereich aus Indien. Diese entsprechen natürlich dem deutschen Standard und werden unter dem Label assfalg vermarktet. „Entscheidend bleibt unser hoher Qualitätsanspruch. Durch solide Technik auf höchstem Niveau wollen wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden sichern“, so Kreller weiter. Erfolgreich wollen das Unternehmerpaar Ronald und Annette Assfalg weiterhin bleiben und setzen bei ihren Produkten wie beim Networking auf starke Kontakte. Und wer aus nördlicheren Gefilden die Leute, die hinter dem baden-württembergischen Unternehmen Assfalg stehen, näher kennenlernen will, der hat die nächste Chance dazu auf der NORTEC 2012, die von 25. bis 28. Januar in Hamburg stattfindet.

Schwere Lasten sicher heben

Auf der Messe EMO Hannover 2011 stellt Assfalg einen Elektro-Permanent-Batterielast-Hebemagneten EPM B100 vor, der, wie es heißt, eine Neuheit mit seinem Bedienungskomfort ist. Er ist sowohl zum Heben von Flach- (1000 kg) als auch für Rundmaterial (500 kg) geeignet.

Wie erläutert wird, bietet der Hebemagnet höchste Sicherheit aufgrund der EPM-Technik, das heißt, der Stromimpuls ist nur für den Schaltvorgang notwendig, nicht zum Halten der Last. Das neue, kompakte Design ist bis zu 66% kleiner und leichter als vergleichbare Geräte (Eigengewicht unter 50 kg). Auch die Ladezeiten von zwei Stunden sind aufgrund der neuesten Li-Ionen-Akkus extrem kurz, so das Unternehmen.

Hebemagnet mit langer Akkulaufzeit

Als weitere Vorteile werden lange Akkulaufzeit bei rund 300 An/Aus-Schaltungen sowie beleuchtete Bedienelemente genannt. Wie es weiter heißt, ist gerade die Funktion des Automatikmodus beim Transport von größeren Werkstücken vorteilhaft. Eine Sicherheitsschaltung verhindert das Ein- und Ausschalten unter Last. Ein schwenkbarer Sicherheitsbügel schützt die Bedienelemente.

Assfalg auf der EMO Hannover 2011: Halle 6, Stand C39

Viel fräsen auf wenig Platz - Fräsmaschinen für Platznöte

Assfalg kündigt die europaweit erste Zuschnittsfräsmaschine an. Mit ihr können Längs- und Stirnflächen von Flachstahl ab einem Werkstücksschnitt von 10 x 3 mm gefräst werden. Die Werkstücklänge kann 50mm oder aber auch 6m betragen. Die Fertigungsgenauigkeit der Fräsmaschine liegt bei ± 0,1mm. Das kompakte Design lässt die Zuschnittfräsmaschine nicht nur äußerlich attraktiv erscheinen. Im Vergleich zu anderen begnügt sie isch auch mit einer Stellfläche von nur 1m². Wahlweise wird eine Hand- oder automatische Werkstücksführung angeboten, die durch die Werkstückanschläge der Maschine unterstützt wird.
Sein Ausstellungprogramm ergänzt Assfalg um eine robuste Kanten- und Konturfräsmaschine. Die neue Fräsmaschine KKF3 zeichnet sich nach Angaben des Herstellers sowohl durch ein großes Kanten- und Konturfrässpektrum als auch durch ein robustes Design aus. Die neue kugellagertechnik ermöglicht es, mit einem Fräser gerade Fasen wie auch Radien anzubringen. Durch Preis-Leistungsstarke Wendeplatten bietet die Maschine hohe Standzeiten bei vergleichbar geringeren Kosten, betont der Hersteller. Die Fräsmaschinen-Präsentation rundet eine winkelverstellbare Kantenfräsmaschine ab. Die Fräsmaschine WKF170 von Assfalg, speziell für die Schweißnahtvorbereitung, ermöglicht das Anfasen von Rundmaterialzuschnitten, Rohren und Ronden mit Tischanschlag. Die Maschine ist für eine Vielzahl von Maschinen geeignet. Dazu gehören etwa Stahl, Werkzeugstahl, Nichteisenmetalle und Kunststoffe. Durch den automatischen stufenlosen Vorschub lassen sich lange Werkstücke auch für die Serienherstellung gleichmäßig anfasen, erläutert der Hersteller.
Charakterisch ist ein Kantenbruch von 0,1mm bis 8mm Fasenhöhe in Stahl ab 3mm Werkstückdicke. Die Fräsmaschine ist laut Hersteller leicht zu bedienen, da die Führung gegeben ist.

Die Firma Assfalg GmbH: Familienbetrieb mit gewachsenem technischen "Know How"

Die technischen Fachleute der Assfalg GmbH versorgen ihre Kunden bereits in vierter Generation mit Spitzenprodukten. Assfalgs Entgrat- und Kantenfräsmaschinen werden als führend in dieser Technologie angesehen. Auf den Messen AMB und EuroBLECH werden werden wir die neue winkelverstellbare Kantenfräsmaschine WKF 170, die für die Schweißkantenvorbereitung vorgesehen ist, vorführen. Die Assfalg Magnetspann- und Hebetechnik sowie die Vakuumspann- und Hebetechnik sind ein weiteres Geschäftssegment, mit dem sich die Firma einen ausgezeichneten Ruf erworben hat. Erstmalig zeigen wir den Elektropermanent- Batterie- Lasthebemagneten mit Abtippfunktion. Unter Last kann die Haftkraft so reduziert werden, bis ein Werkstück abfällt.

Das Assfalg Team wird ihren Kunden auf der AMB 2010 und euroBLECH 2010 der ihre neuen Produkte aus diesen beiden Geschäftssegmenten vorführen und freut sich auf ihren Besuch.





ASSFALG GmbH
Ronald und Annette Assfalg
Buchstraße 149
73525 Schwäbisch Gmünd
Fon +49 (0) 7171 92505-0
Fax +49 (0) 7171 92505-50
info@assfalg-gmbh.de
http://www.assfalg-gmbh.de